War es ein Ritter der sich in Kay niederlies?
Die Besiedlung des Gebietes rund um Kay und Tittmoning reicht schon früh zurück. Die ersten Erwähnungen finden sich in den Traditionsbüchern (Urbare) der Klöster Baumburg und Raitenhaslach.
Kategorie: Aktuelles
Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.
1875 – Verkauf eines Gütls in Holzschnell
Kay/ Holzschnell – Zeitungsanzeige von 1875 (Original)Der Unterzeichnete ist gesonnen, Familienverhältnisse wegen sein Anwesen aus freier Hand zu verkaufen. Dasselbe besteht aus Wohnhaus mit Kuhstall und schönem Keller, nebst ½ Tagwerk Grasboden und 1 Tagwerk mit Weizen und Klee angebautes Ackerfeld. Kaufpreis 1500 fl (=Gulden)Joh. Kettenberger, In Holzschnell, Gemeinde Kay, Post Tittmoning
1862 – Martin Prams für Tod erklärt
Martin Prams, Bischofbauerssohn von Meggenthal, geboren am 12. November 1787, wird seit dem russischen Feldzug vermisst. Für denselben ist auf dem Bischofgütl des Johann Huber in Meggenthaal ein Elterngut von 110 Gulden hypothekarisch versichert.
Dorfgemeinschaft Kay
Unser Projekt ist Teil der Dorfgemeinschaft Kay e.V.
Ein Schwertfund bei Ollerding
In der Nähe von Ollerding wurde im Jahr 1850 ein Schwert ausgegraben. Der Bayerische Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Das Schwert von Maierhofen
Bei Mayerhofen wurde im Jahr 1850 ein Schwert gefunden. Der königliche Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den archäologischen Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht. Das Schwert ist leider verschollen.
Antiker Meißel bei Ramsdorf
Ramsdorf, weiter im kgl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay gehörig, 1 Stunde von dem Städtchen Tittmaning 1/2 Stunde von dem Pfarrdorfe Kay entfernt. Hier fand vor 20 Jahren der Taglöhner Joseph Barber, Maurer und Taglöhner in Kay in einem Tuffsteinbruche 16 Fuß tief unter der Erde einen antiken Meißel von Bronze, welcher mit dunkekgrünem, glänzenden Roste bedeckt war. Der Finder, welcher das Metall dieses ihm unbekannten Instrumentes für Gold hielt, hat es auf einer Seite angefeilt.
Archäologische Funde in Hausmoning
In Hausmoning wurden um 1831 in einer Kiesgrube ein Schwert und ein Helm gefunden. Der "Gränz-Obercontroleur" Christoph Sedelmaier berichtete darüber. Der Beitrag ist im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Fundbericht:
Hausmanning (Anm. Hausmoning), Dorf mit 8 Häusern und 58 Seelen, 1 Stunde von Titmaning, zur Pfarrei Kay gehörig und 1/4 Stunde von diesem Pfarrdorfe entfernt. Hier wo ehemals ein Edelgeschlecht hauste, da in Urkunden des 12. Bis 14. Jahrhunderts vorkommt, wurde vor 6 oder 8 Jahren (Anm. 1831-1833) in einer Kiesgrube (Anm. östlich am Häherberg) mehrere menschliche Gebeine und dabei liegende Waffenstücke gefunden.
Meißel aus Stein, Fund bei Mühlham im Jahr 1845
Fundbericht:
Im Winter 1845 wurde ich benachrichtigt, daß sich in einem Steinbruche des Sägmüllers zu Mühlham, ½ Stunden von Titmanning und in dem bereits erwähnten Thale von Lanzing herab gelegen, eine Waffe aus Stein von hohem alter vorgefunden habe, da sie sehr tief im Bruche herging und die Steingattung unbekannt sei.
Byzantinisches Kreuz von Ledern – 1850
Nahe dem heutigen Gasthof in der Ledern wurde ein Kreuz gefunden. Der Bayerische Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Liebe Heimatfreunde
Hier entsteht eine umfangreiche heimatkundlicher Sammlung geschichtlicher oder heimatkundlicher Ereignisse. Vieles davon ist schon aufgeschrieben oder erforscht worden, das Allermeiste liegt jedoch noch verborgen in Archiven oder sind in alten Büchern niedergeschrieben worden. Da für unsere ehemalige Gemeinde kein Heimatbuch vorhanden ist, wird das meiste Wissen mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.


