Bereits seit dem Mittelalter gehörte die Bildung der Jugend zu den zentralen Aufgaben kirchlicher Einrichtungen (1). In der Stadt Salzburg bestand seit der Zeit Ruperts eine Klosterschule, später kam eine Domschule hinzu. Mit der Zeit entstanden in den Städten und Klöstern des Landes weitere Schulen, in denen sowohl auf Latein als auch auf Deutsch unterrichtet wurde (2).
Lateinschulen wurden bereits 1525 in der Salzburger Landesordnung gefordert. Für die ländliche Bevölkerung gewann das Schulwesen jedoch erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts an Bedeutung. Einen wichtigen Impuls gaben die Reformen und Beschlüsse der Salzburger Provinzialsynode im Jahr 1569, deren Umsetzung allerdings nur schleppend vorankam.
Kategorie: 1751 bis 1810
Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.

