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28. Oktober 2026
Heimat Kay Heimat Kay
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Kay – Wie alles begann!
Oktober 26, 202627. Oktober 2026Aktuelles, Kay, Kay Ortschaft, PfarrerBy Gerhard Huber0

Kay – Wie alles begann!

War es ein Ritter der sich in Kay niederlies?
Die Besiedlung des Gebietes rund um Kay und Tittmoning reicht schon früh zurück. Die ersten Erwähnungen finden sich in den Traditionsbüchern (Urbare) der Klöster Baumburg und Raitenhaslach.

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August 01, 202425. Februar 2026AktuellesBy Gerhard Huber0

Liebe Heimatfreunde

Hier entsteht eine umfangreiche heimatkundlicher Sammlung geschichtlicher oder heimatkundlicher Ereignisse. Vieles davon ist schon aufgeschrieben oder erforscht worden,  das Allermeiste liegt jedoch noch verborgen in Archiven oder sind in alten Büchern niedergeschrieben worden.  Da für unsere ehemalige Gemeinde kein Heimatbuch vorhanden ist, wird das meiste Wissen mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.

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Ortschaft Kay
Oktober 24, 202627. Oktober 2026Kay, Kay Ortschaft, ThemaBy Gerhard Huber0

Ortschaft Kay

Die frühesten schriftlichen Nachweise für das Dorf Kay finden sich  in den Traditionsbüchern und Urkunden des Klosters Baumburg und Raitenhaslach. Kay bildet mit seiner St. Martins Kirche und dem nahe gelegenen Pfarrhof den Mittelpunkt der Pfarrei Kay. Erst 1818 unter dem Bayerischen König Max I. wurde die Gemeinde Kay gegründet.

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Moierhof in Kay, erste Schule, Untergeschoß
Oktober 20, 202627. Oktober 20261600 bis 1750, 1751 bis 1810, Bayerisches Königreich, Kay Ortschaft, Schule, SchulenBy Gerhard Huber0

Die Schule in Kay bis 1900

Bereits seit dem Mittelalter gehörte die Bildung der Jugend zu den zentralen Aufgaben kirchlicher Einrichtungen (1). In der Stadt Salzburg bestand seit der Zeit Ruperts eine Klosterschule, später kam eine Domschule hinzu. Mit der Zeit entstanden in den Städten und Klöstern des Landes weitere Schulen, in denen sowohl auf Latein als auch auf Deutsch unterrichtet wurde (2).
Lateinschulen wurden bereits 1525 in der Salzburger Landesordnung gefordert. Für die ländliche Bevölkerung gewann das Schulwesen jedoch erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts an Bedeutung. Einen wichtigen Impuls gaben die Reformen und Beschlüsse der Salzburger Provinzialsynode im Jahr 1569, deren Umsetzung allerdings nur schleppend vorankam.

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Die Schule in Kay von 1900 bis 1978
Oktober 20, 202627. Oktober 2026Kay Ortschaft, Neuzeit 1945 bis 1970, Schule, Schulen, Zeit 1900 bis 1945By Gerhard Huber0

Die Schule in Kay von 1900 bis 1978

Die Schule wird jetzt Volkshauptschule genannt. Bereits 1902 musste die Schule in Kay erneut um einen neuen Schulsaal und eine Hilfslehrerwohnung erweitert werden. Die Baukosten summierten sich auf insgesamt 17.000 Mark. Ein 8. Schuljahr in den bayerischen Volksschulen wurde jetzt v.a. in den Großstädten eingeführt. Eine Pflicht hierzu bestand jedoch nicht, man überlies dies den einzelnen Gemeinden. In der Gemeinde Kay galten weiterhin nur 7 Pflichtschuljahre (bis 1938).
Im Jahr 1908 wird erstmalig auch eine weibliche Lehrerin genannt - die Aushilfslehrerin Fräulein Marie Roiger (Schuldienstexspektantin) aus Windorf bei Vilshofen. Sie wird von München nach Kay versetzt.

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Oktober 20, 202627. Oktober 2026Schule, SchulenBy Gerhard Huber0

Schulleiter in Kay

Die Schule besteht gesichert seit 1721. Als der Schulunterricht begann, war ein Lehrer an der ehemaligen Schule in Kay tätig. Nachfolgend sind alle Schulleiter bis zur Auflösung der Schule im Jahr 1978/79 aufgelistet.

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Oktober 20, 202627. Oktober 2026Schule, SchulenBy Gerhard Huber0

Lehrer und Lehrerinnen

An der ehemaligen Schule in Kay waren viele Lehrer seit ihrer Gründung 1721 beschäftigt. Beigefügte Tabelle ist sicherlich noch nicht vollständig. Falls Sie weitere Lehrer kennen, bitte informieren Sie uns darüber. Danke

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Der Brandlhof in Ramsdorf
Oktober 19, 202627. Oktober 2026Gehöfte-HäuserBy Gerhard Huber0

Der Brandlhof in Ramsdorf

Der Brandlhof besteht nachweisbar schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts, wahrscheinlich ist er aber schon wesentlich älter. Aufgrund seines historischen Aufbaus wurde das Wohngebäude Mitte der 70iger Jahre abgetragen und beim Freilichtmuseum Glentleiten eingelagert. Dadurch gibt es für den alten Hof eine wissenschaftliche Dokumentation über den Aufbau und ältere Bilder, die vom Besitzer Johann Gierlinger bereitgestellt wurden. Ein Wiederaufbau des Wohnhauses auf der Glentleiten ist derzeit noch nicht geplant.

Der Hausname geht auf den Besitzer Michael Brandl zurück, der seit 1612 den Hof bewirtschaftete.

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Oktober 19, 202627. Oktober 2026Eisenbahn, ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

Die Schlacht von Kay

Das sonst so ruhige Pfarrdorf Kay ist sei Beginn der Tauernbahnbaues der Schauplatz roher Gewalttätigkeiten. Am Samstag nachmittags wurde dort, wie bereits kurz gemeldet, eine förmliche Schlacht geliefert, bei der ca. 20 Mann teils schwer, teils leichter verletzt das Schlachtfeld bedeckten.

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Das Auer-Haus
Oktober 19, 202627. Oktober 2026Gehöfte-Häuser, Kay OrtschaftBy Franz Grüger0

Das Auer-Haus

Die Ortschaft Kay bestand früher im Wesentlichen aus der Kirche St. Martin, den großen Vierseit-Höfen, der Schmiede und etwas abgelegen dem Pfarrdorf. Neben einigen Zuhäusern kamen später dann das Schulhaus, der Wirt (heute Stockhammer) und weitere kleine Anwesen. Südwestlich der Schreinerei Bleibinger wurden dann in den 20iger Jahren verschiedene kleine Häuschen errichtet. Erst nach dem 2. Weltkrieg kamen die nördlich der Ortschaft gelegenen Siedlungen hinzu. Eines der kleinen Häuschen war das Auer-Haus in der St.-Ulrich-Str. 15.

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Die Furthmühl(e)
Oktober 18, 202627. Oktober 2026Gehöfte-Häuser, Salling FurthBy Gerhard Huber0

Die Furthmühl(e)

Das kleine Anwesen zwischen Salling und Kay hat vermutlich eine sehr lange Geschichte. Nach dem Urbar der Zisterzienserabtei Raitenhaslach bestand eine Grundherrschaft über die Mühle bereits im Jahr 1334 (1). Die Besitzungen wurden vom klösterlichen Amt in Mayerhofen verwaltet. Von wem das Kloster den Besitz erhalten hat, ist nicht vermerkt.

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Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Oktober 15, 202627. Oktober 20261751 bis 1810, Aktuelles, Mittelalter Salzburger ZeitBy Franz Grüger, Gerhard Huber0

Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801

Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.

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Oktober 10, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1905 – Verkauf eines Grundstückes zur Wasserkraftnutzung

Kay/ Hausmoning – Zeitungsanzeige von 1905Grosse Wasserkraft, 30 Pferdekräfte, geeignet zu einer industriellen Anlage, in holzreicher Gegend – eisfreies Flußwasser mit gleichmäßigem Wasserstand – nur 10 Minuten vom Bahnhof an der Linie der zukünftigen Tauernbahn, samt Bauplatz billigst zu verkaufen. Anfragen zu richten an Hilarius Miesenböck, Oekonom in Hausmoning, Post Tittmoning, Oberbayern.

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Oktober 10, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1912 – Brand beim Raschbauer

Kay/ Alterfing – Zeitungsbericht im Rosenheimer Anzeiger von 1912 (Original)Tittmoning, 2. Okt. – Am Montag wurde das Raschbaueranwesen, Besitzer Joh. Kellner, in Alterfing, Gd. Kay, vollständig eingeäschert. Infolge des Nebels wurde das Feuer nicht sofort gesehen. Die Hausbewohner bemerkten nichts und mußten erst geweckt werden. Das Vieh konnte bis ein Schwein gerettet werden, ebenso auch ein Teil des Mobiliars. Der...

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Oktober 07, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1896 – Tagelöhner beim Wirt z´Kay schwer verletzt

Kay – Zeitungsbericht im Altöttinger Liebfrauenbote vom 2/1896 (Original)Tittmoning – In Kai, woselbst am Montag den 23. v. Mts. eine Hochzeit gefeiert wurde, und daselbst beim dortigen Wirte mehrere Pferde im Stalle eingestellt waren, wurde dem Taglöhner Wiese beim Abschirren eine Pferdes von einem danebenstehenden Pferde die Wange weggebissen, so daß der ganze Kiefer bloslag.

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Oktober 07, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1889 – Unfall beim Stockschießen

Kay. Zeitungsbericht von 1889 (Original)Tittmoning – Der Bauer vom Mayrhof, Gemeinde Kay erlitt einen bedauerlichen Unfall beim Stockschießen. Er wollte, da der Schuß lange nicht los ging, nachsehen, aber im selben Augenblick ging ihm die Landung ins Gesicht, so daß die Gefahr für sein Augenlicht besteht. Ebenso wurden ihm durch einen Holzkeil die beiden Knie zerschlagen.

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Oktober 07, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1895 – Brand beim Maierbauern in Lanzing

Kay/ Lanzing – Zeitungsbericht von 1895 (Original)Traunstein, 13. Aug. – Gestern Nachts brannte das große Anwesen des Maierbauern in Lanzing, Gemeinde Kay, bis auf einen kleinen Theil des Hauses nieder. Das Feuer kam im hinteren Theil des Stalles aus und verbreitete sich so rasch, daß sämtliche Schafe mit verbrannten. Man vermuthet ruchlose Brandstiftung. Es ist dieses Anwesen das größte der...

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Oktober 06, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1894 – Brandstiftung in Meggenthal

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Oktober 05, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1876 – Versteigerung des Muhrgutes

Kay/ Ramsdorf - Bekanntmachung in der Augsburger Abendzeitung, 1876 (Original)
Bekanntmachung. Auf Betreiben des Unterfertigten werden nachbezeichnete Immobilien der Bäckersehefrau Theresia Argstatter von Ramsdorf, als:

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Oktober 05, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1862 – Versteigerung des Nachlasses von Pfarrer Braun

Bekanntmachung 4978 - Dem Unterzeichneten k. Notar ist in der Verlassenschaft des verlegten Pfarrers, Herrn Bernardin Braun von Kay, Landgericht Tittmoning, die Versteigerung des Mobiliarnachlasses deselben übertragen und wird zu ihrer Vornahme hiermit auf Montag den 16. November und Dienstag den 17. November h. Js. und wenn nöthig, auch des folgenden Tag, jedesmal von Morgens 9 Uhr an im Pfarrhofe zu Kay Termin angesetzt.

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Oktober 05, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1882 – Bub aus Holzhausen vermißt

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Oktober 04, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1881 – Brodträger schwer verletzt

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Oktober 03, 202627. Oktober 2026AktuellesBy Gerhard Huber0

1875 – Verkauf eines Gütls in Holzschnell

Kay/ Holzschnell – Zeitungsanzeige von 1875 (Original)Der Unterzeichnete ist gesonnen, Familienverhältnisse wegen sein Anwesen aus freier Hand zu verkaufen. Dasselbe besteht aus Wohnhaus mit Kuhstall und schönem Keller, nebst ½ Tagwerk Grasboden und 1 Tagwerk mit Weizen und Klee angebautes Ackerfeld. Kaufpreis 1500 fl (=Gulden)Joh. Kettenberger, In Holzschnell, Gemeinde Kay, Post Tittmoning

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Oktober 03, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1881 – Dienstknecht in der Ledern tödlich verletzt

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Oktober 02, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1877 – Brand beim Herzogbauern in Kay

Kay/ Zeitungsmeldung vom Rosenheimer Anzeiger, 1877
Rosenheim, 23. Nov: Am 16. Nov. Entstand beim Herzogbauer zu Kay bei Tittmoning ein Brand in Folge Heißwerdens der Dreschmaschine. Schnell stand der ganze Stadel in Flammen.

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Oktober 01, 202627. Oktober 2026AktuellesBy Gerhard Huber0

1862 – Martin Prams für Tod erklärt

Martin Prams, Bischofbauerssohn von Meggenthal, geboren am 12. November 1787, wird seit dem russischen Feldzug vermisst. Für denselben ist auf dem Bischofgütl des Johann Huber in Meggenthaal ein Elterngut von 110 Gulden hypothekarisch versichert.

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Oktober 01, 202627. Oktober 2026ZeitungsmeldungBy Gerhard Huber0

1806 – Franzosen legen Feuer im Herzoggut?

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Die Lanzinger Kirche St. Peter und Paul
September 22, 202622. September 20261100 bis 1600, Kirchen, LanzingBy Gerhard Huber0

Die Lanzinger Kirche St. Peter und Paul

er jetzige Kirchenbau in Lanzing begann vermutlich schon ab Ende des 15. Jahrhunderts. Die Weihe der Kirche und dreier Altäre erfolgte dann im Jahr 1518 durch den Bischof von Chiemsee. Die Innenausstattung der Kirche hat sich vermutlich noch länger hingezögert.

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Das Schneiderhäusl in Kay
September 04, 202627. Oktober 2026Gehöfte-Häuser, Kay OrtschaftBy Gerhard Huber0

Das Schneiderhäusl in Kay

Das Schneiderhäusel hat seinen Namen von Schneidermeister Joseph Amann, der das Gütl im Jahr 1876 kaufte und dort eine Schneiderei einrichtete. Schon seine Vorfahren betrieben das Schneiderhandwerk. Der älteste bekannte Vorfahre ist Phillip Bramel (Prambl) aus Tyrlaching (1). Sein Sohn Bartholomeus Bramel war ebenfalls Schneidermeister, er heiratet 1759 Maria Hofbauer. Ihre Eltern waren Andreas Hofbauer und Magdalena Hofbauer aus Asten (Urbatschgütl)(5). Gemäß dem Taufbucheintrag ihres Sohns Simon Bramel (2) waren sie in Kay ansässig.
Simon Bramel (Prambl, *1762) erlernte ebenfalls das Schneiderhandwerk und verheiratete sich 1785 mit Elisabeth Schweiger aus Tettenhausen, die aber schon im Jahr 1788 verstarb. Simon Bramel, der in Salling wohnte und wohl auch eine Werktstatt dort hatte, heiratete dann im Jahr 1790 die Zimmermannstochter Elisabeth Feichtner aus Tittmoning. Ihre Tochter Theres Bramel verehelichte sich 1831 mit dem Schneidermeistersohn Pankraz Baderhuber (*1800) aus Tyrlaching. Pankratz Baderhuber war viele Jahre Hochzeitslader (Progader) und Bruderschaftsdiener in Kay und bei den hiesigen Einwohnern sehr angesehen.

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Bildstock-Marterl am Schusterberg
September 04, 202627. Oktober 2026Kay Ortschaft, Marterl DenkmälerBy Franz Grüger0

Das Marterl am Schusterberg

Der Bildstock am Schusterberg in Kay ist eines der ältesten Kulturdenkmäler von Kay. Es steht unmittelbar an der St.-Ulrich-Str. am oberen Ende des Hohlweges von Kay nach Salling. Der Straßenname erinnert an die Filialkirche St. Ulrich von Salling, die wegen Baufälligkeit im Jahr 1788 abgerissen wurde. Das Marterl ist aus Nagelfluh gehauen und ca. 1,7 m hoch. Auf der Ostseite ist die Jahreszahl 1687 eingemeißelt. Sie war 1982 noch gut lesbar, ist aber aufgrund der starken Witterungseinflüsse kaum mehr erkennbar.

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September 04, 202627. Oktober 2026Gehöfte-Häuser, Kay OrtschaftBy Franz Grüger0

Warum heißt der Schusterberg in Kay Schusterberg

Der Name Schusterberg ist vermutlich mit der Geschichte des Hauses in der St.-Ulrich-Str. 4 eng verknüpft. Es liegt etwa 150 m außerhalb des Dorfes und ist über einen Feldweg parallel zur Straße (Hohlweg) nach Salling zu erreichen. Das Haus war früher als Schusterhäusl bekannt, weil der Bauherr, Matthäus Blüml dort seine Schusterwerkstatt hatte. Er wurde 1901 als Sohn des Gütlers Johann Blüml und seiner Frau Theres, geb. Konrad, Gütlerstochter aus Mühlham, Wohnort Ausang N. 22 ¼ geboren. Er heiratete 1926 Martha Spiegelsberger aus Unterschnitzing, starb aber schon 1935 oder 1936. Martha heiratet in zweiter Ehe Georg Tischler aus Kay, der ebenfalls von Beruf Schuster war und dort jahrelang wohnte.

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