Ein herzliches Willkommen auf der Homepage der Heimatfreunde Kay
Liebe Heimatfreunde
Hier entsteht eine umfangreiche heimatkundlicher Sammlung geschichtlicher oder heimatkundlicher Ereignisse. Vieles davon ist schon aufgeschrieben oder erforscht worden, das Allermeiste liegt jedoch noch verborgen in Archiven oder sind in alten Büchern niedergeschrieben worden. Da für unsere ehemalige Gemeinde kein Heimatbuch vorhanden ist, wird das meiste Wissen mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.

Das Marterl am Schusterberg
Der Bildstock am Schusterberg in Kay ist eines der ältesten Kulturdenkmäler von Kay. Es steht unmittelbar an der St.-Ulrich-Str. am oberen Ende des Hohlweges von Kay nach Salling. Der Straßenname erinnert an die Filialkirche St. Ulrich von Salling, die wegen Baufälligkeit im Jahr 1788 abgerissen wurde. Das Marterl ist aus Nagelfluh gehauen und ca. 1,7 m hoch. Auf der Ostseite ist die Jahreszahl 1687 eingemeißelt. Sie war 1982 noch gut lesbar, ist aber aufgrund der starken Witterungseinflüsse kaum mehr erkennbar.

Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Martin in Kay
Die St. Martin Kirche in Kay ist wahrscheinlich im 15. Jahrhundert entstanden. Man vermutet, dass schon früher eine Kirche im Pfarrdorf bestand, da es schon vor 1300 eine Pfarrei hier gegeben hat. Die Kirchenkanzeln sind erst im 13. Jahrhundert entstanden, als die Predigten in den Kirchen an Bedeutung zunahmen. Die jetzige Kanzel in Kay entstand aber erst im Jahr 1765/66. Ob es vorher schon eine Kanzel gegeben hat, ist nicht überliefert.

Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.
Pfarrer in Kay
Die Pfarrer in Kay betrieben neben Ihren kirchlichen Aufgaben noch eine Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wurde erste Ende der 1950iger Jahren als letzte Ökonomiepfarrei aufgegeben und der alte Pfarrhof verkauft. Die Pfarrei Kay bestand gesichert schon vor 1300.
Der Panzerstecher bei Murschall
Ein Bauer aus Murschall (bei Lanzing) hat um 1830 ein Schwert gefunden. Die Beschreibung wurde von Grenzkontrolleur Christoph Sedelmaier im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Fundbericht von Sedelmaier (1830)
Murschall, Weiler im königl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay und Filial Lanzing gehörend, eine Stunde von Tittmanning entfernt. Hier fand der Bauer Huber von Murschall vor mehreren Jahren auf seinem Grunde und Boden eine lange, spitze Stoßwaffe aus dem Ende des Mittelalters. Sie ist drei Fuß 11 Zoll lang; davon hat der Griff nur 4 1/2 Zoll , die Klinge aber 3 Schuh 6 1/2 Zoll Länge. Die den Griff von der Klinge trennende Spange ist auf einer Seite um wenigstens 1/2 Zoll länger, als auf der anderen. Der Griff ist mit Messingdraht umwunden und hat statt des Knauf ebenfalls eine Spange, wahrscheinlich um fester in der Hand zu liegen.
Die Römische Goldmünze von Lindach
Auf dem Weg von Lanzing nach Bergham befindet sich kurz nach dem Rauschwirt auf der linken Seite die Einöde Lindach. Dort wurde 1846 in einem Feld - der genaue Fundort ist nicht bekannt - eine römische Goldmünze gefunden.

Gemarkung Kay
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