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25. Februar 2026
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Kay um 1960
September 02, 202425. Februar 2026Kay OrtschaftBy Gerhard Huber0

Kay um 1960

Herzlich Willkommen bei den Heimatfreunden der ehemaligen Gemeinde Kay

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August 01, 202425. Februar 2026AktuellesBy Gerhard Huber0

Liebe Heimatfreunde

Hier entsteht eine umfangreiche heimatkundlicher Sammlung geschichtlicher oder heimatkundlicher Ereignisse. Vieles davon ist schon aufgeschrieben oder erforscht worden,  das Allermeiste liegt jedoch noch verborgen in Archiven oder sind in alten Büchern niedergeschrieben worden.  Da für unsere ehemalige Gemeinde kein Heimatbuch vorhanden ist, wird das meiste Wissen mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.

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Die Furthmühl(e)
Februar 24, 202624. Februar 2026Gehöfte-Häuser, Salling FurthBy Gerhard Huber0 0

Die Furthmühl(e)

Das kleine Anwesen zwischen Salling und Kay hat vermutlich eine sehr lange Geschichte. Nach dem Urbar der Zisterzienserabtei Raitenhaslach bestand eine Grundherrschaft über die Mühle bereits im Jahr 1334 (1). Die Besitzungen wurden vom klösterlichen Amt in Mayerhofen verwaltet. Von wem das Kloster den Besitz erhalten hat, ist nicht vermerkt.

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Römischer Grabstein in Friedhofsmauer
Februar 21, 202625. Februar 2026Aktuelles, Kay Ortschaft, Römer, RömerzeitBy Gerhard Huber0

Römischer Grabstein in Friedhofsmauer

Im Jahr 1915 wurde in der Friedhofmauer von Kay ein römischer Grabaltar entdeckt. Er besteht aus hellbraunem Kalkstein vom Untersberg. Das obere aufgefundene Fragment hat eine Höhe von 71cm, eine Gesimsauslage von 64cm und eine Tiefe von 44cm. Er ist aktuell im Museum in Tittmoning aufbewahrt.

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Der Brandlhof in Ramsdorf
Februar 12, 202624. Februar 2026Gehöfte-Häuser, Ramsdorf AusangBy Gerhard Huber0

Der Brandlhof in Ramsdorf

Der Brandlhof besteht nachweisbar schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts, wahrscheinlich ist er aber schon wesentlich älter. Aufgrund seines historischen Aufbaus wurde das Wohngebäude Mitte der 70iger Jahre abgetragen und beim Freilichtmuseum Glentleiten eingelagert. Dadurch gibt es für den alten Hof eine wissenschaftliche Dokumentation über den Aufbau und ältere Bilder, die vom Besitzer Johann Gierlinger bereitgestellt wurden. Ein Wiederaufbau des Wohnhauses auf der Glentleiten ist derzeit noch nicht geplant.

Der Hausname geht auf den Besitzer Michael Brandl zurück, der seit 1612 den Hof bewirtschaftete.

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Huberbauer-Kapelle in Kay
Februar 09, 202624. Februar 2026Marterl Denkmäler, ThemaBy Gerhard Huber0

Huberbauer-Kapelle in Kay

Am westlichen Ortseingang der Ortschaft Kay, wenn man von Salling, den Schusterberg hinauf nach Kay fährt, steht eine kleine Wegkapelle (St.-Ulrich-Straße). Sie wurde vom Georg Huber in Kay errichtet. Von 1780 bis 1825 bewirtschaftete er den Huberhof in Kay (heute Weber). Sein Elternhaus war beim Bruckner in Salling.

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Das Schneiderhäusl in Kay
Februar 04, 20269. Februar 2026Gehöfte-Häuser, Kay OrtschaftBy Gerhard Huber0

Das Schneiderhäusl in Kay

Das Schneiderhäusel hat seinen Namen von Schneidermeister Joseph Amann, der das Gütl im Jahr 1876 kaufte und dort eine Schneiderei einrichtete. Schon seine Vorfahren betrieben das Schneiderhandwerk. Der älteste bekannte Vorfahre ist Phillip Bramel (Prambl) aus Tyrlaching (1). Sein Sohn Bartholomeus Bramel war ebenfalls Schneidermeister, er heiratet 1759 Maria Hofbauer. Ihre Eltern waren Andreas Hofbauer und Magdalena Hofbauer aus Asten (Urbatschgütl)(5). Gemäß dem Taufbucheintrag ihres Sohns Simon Bramel (2) waren sie in Kay ansässig.
Simon Bramel (Prambl, *1762) erlernte ebenfalls das Schneiderhandwerk und verheiratete sich 1785 mit Elisabeth Schweiger aus Tettenhausen, die aber schon im Jahr 1788 verstarb. Simon Bramel, der in Salling wohnte und wohl auch eine Werktstatt dort hatte, heiratete dann im Jahr 1790 die Zimmermannstochter Elisabeth Feichtner aus Tittmoning. Ihre Tochter Theres Bramel verehelichte sich 1831 mit dem Schneidermeistersohn Pankraz Baderhuber (*1800) aus Tyrlaching. Pankratz Baderhuber war viele Jahre Hochzeitslader (Progader) und Bruderschaftsdiener in Kay und bei den hiesigen Einwohnern sehr angesehen.

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Februar 04, 20264. Februar 2026Gehöfte-Häuser, Kay OrtschaftBy Franz Grüger0

Warum heißt der Schusterberg in Kay Schusterberg

Der Name Schusterberg ist vermutlich mit der Geschichte des Hauses in der St.-Ulrich-Str. 4 eng verknüpft. Es liegt etwa 150 m außerhalb des Dorfes und ist über einen Feldweg parallel zur Straße (Hohlweg) nach Salling zu erreichen. Das Haus war früher als Schusterhäusl bekannt, weil der Bauherr, Matthäus Blüml dort seine Schusterwerkstatt hatte. Er wurde 1901 als Sohn des Gütlers Johann Blüml und seiner Frau Theres, geb. Konrad, Gütlerstochter aus Mühlham, Wohnort Ausang N. 22 ¼ geboren. Er heiratete 1926 Martha Spiegelsberger aus Unterschnitzing, starb aber schon 1935 oder 1936. Martha heiratet in zweiter Ehe Georg Tischler aus Kay, der ebenfalls von Beruf Schuster war und dort jahrelang wohnte.

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Bildstock-Marterl am Schusterberg
Januar 25, 202625. Januar 2026Kay Ortschaft, Marterl DenkmälerBy Franz Grüger0

Das Marterl am Schusterberg

Der Bildstock am Schusterberg in Kay ist eines der ältesten Kulturdenkmäler von Kay. Es steht unmittelbar an der St.-Ulrich-Str. am oberen Ende des Hohlweges von Kay nach Salling. Der Straßenname erinnert an die Filialkirche St. Ulrich von Salling, die wegen Baufälligkeit im Jahr 1788 abgerissen wurde. Das Marterl ist aus Nagelfluh gehauen und ca. 1,7 m hoch. Auf der Ostseite ist die Jahreszahl 1687 eingemeißelt. Sie war 1982 noch gut lesbar, ist aber aufgrund der starken Witterungseinflüsse kaum mehr erkennbar.

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Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Martin in Kay
Januar 20, 202625. Februar 2026KirchenBy Gerhard Huber0

Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Martin in Kay

Die St. Martin Kirche in Kay ist wahrscheinlich im 15. Jahrhundert entstanden. Man vermutet, dass schon früher eine Kirche im Pfarrdorf bestand, da es schon vor 1300 eine Pfarrei hier gegeben hat. Die Kirchenkanzeln sind erst im 13. Jahrhundert entstanden, als die Predigten in den Kirchen an Bedeutung zunahmen. Die jetzige Kanzel in Kay entstand aber erst im Jahr 1765/66. Ob es vorher schon eine Kanzel gegeben hat, ist nicht überliefert.

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Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Januar 17, 202621. Januar 20261751 bis 1810, Aktuelles, Mittelalter Salzburger ZeitBy Franz Grüger, Gerhard Huber0

Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801

Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.

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Dezember 16, 202512. Februar 2026Aktuelles, Bergham Meggenthal, OrtschaftenBy Gerhard Huber0

Meggenthal

Im Salzburger Urkundenbuch erscheint der Ort erstmals im Jahr 963. Es wird dort als Mechintal bezeichnet. Die Ortsbezeichnung leitet sich von dem Personennamen Macho und dem Grundwort Tal ab. Die Gegend war aber sicherlich schon vorher besiedelt.

Erzbischof Friedrich I. (958-991) von Salzburg tauschte im Jahr 963 Güter in Hausmoning (bei Kay) gegen Grundbesitz in Meggenthal.

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Dezember 15, 202525. Januar 2026Persönlichkeiten, Pfarrer, ThemaBy Gerhard Huber0

Pfarrer in Kay

Die Pfarrer in Kay betrieben neben Ihren kirchlichen Aufgaben noch eine Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wurde erste Ende der 1950iger Jahren als letzte Ökonomiepfarrei aufgegeben und der alte Pfarrhof verkauft. Die Pfarrei Kay bestand gesichert schon vor 1300.

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Dezember 01, 202519. Januar 2026LiteratursammlungBy Gerhard Huber11

Literatursammlung und -quellen zur Heimatkunde

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November 08, 202525. Januar 2026Alterfing Murschall, Fundberichte, Lanzing, MittelalterBy Gerhard Huber0

Der Panzerstecher bei Murschall

Ein Bauer aus Murschall (bei Lanzing) hat um 1830 ein Schwert gefunden. Die Beschreibung wurde von Grenzkontrolleur Christoph Sedelmaier im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht von Sedelmaier (1830)
Murschall, Weiler im königl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay und Filial Lanzing gehörend, eine Stunde von Tittmanning entfernt. Hier fand der Bauer Huber von Murschall vor mehreren Jahren auf seinem Grunde und Boden eine lange, spitze Stoßwaffe aus dem Ende des Mittelalters. Sie ist drei Fuß 11 Zoll lang; davon hat der Griff nur 4 1/2  Zoll , die Klinge aber 3 Schuh 6 1/2 Zoll Länge. Die den Griff von der Klinge trennende Spange ist auf einer Seite um wenigstens 1/2 Zoll länger, als auf der anderen. Der Griff ist mit Messingdraht umwunden und hat statt des Knauf ebenfalls eine Spange, wahrscheinlich um fester in der Hand zu liegen.

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Oktober 20, 202525. Januar 2026Römer, RömerzeitBy Gerhard Huber0

Die Römische Goldmünze von Lindach

Auf dem Weg von Lanzing nach Bergham befindet sich kurz nach dem Rauschwirt auf der linken Seite die Einöde Lindach. Dort wurde 1846 in einem Feld -  der genaue Fundort ist nicht bekannt - eine römische Goldmünze gefunden.

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Gemeindegründung von Kay
Oktober 08, 20259. Februar 2026Bayerisches Königreich, Gemeindegründung, Kay, Wichtige DokumentenBy Gerhard Huber6

Gemeindegründung von Kay

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August 08, 202525. Januar 2026Fundberichte, LanzingBy Gerhard Huber0

Menschliches Gerippe bei Lanzing

Im Jahre 1837 fand der Grenz-Oberkontrolleur Christoph Sedelmaier aus Tittmoning bei Lanzing ein menschliches Skelett. Der Fundbericht wurde im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht:
Lanzing, Kirchdorf, eine Poststunde von Titmaning, auf der Vicinalstraße nach Trostberg gelegen. Hier wurde den 8. Juni 1837 auf dem Berge, über welchen sich die Straße nach Trostberg zieht, hart an dieser, in meinem Beiseyn unter einem alten, tierverwurzelten Tannenbaum ein menschliches Gerippe von ziemlicher Größe ausgegraben

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Juli 06, 202525. Januar 2026Aktuelles, Fundberichte, Ollerding Schlaffen, OrtschaftenBy Gerhard Huber0

Ein Schwertfund bei Ollerding

In der Nähe von Ollerding wurde im Jahr 1850 ein Schwert ausgegraben. Der Bayerische Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

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Juni 06, 202525. Januar 2026Aktuelles, Fundberichte, Holzhausen Hof MayerhofenBy Gerhard Huber0

Das Schwert von Maierhofen

Bei Mayerhofen wurde im Jahr 1850 ein Schwert gefunden. Der königliche Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den archäologischen Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht. Das Schwert ist leider verschollen.

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Mai 08, 20258. Mai 2025Autorenhinweise Schriften Sonstiges, NützlichesBy Gerhard Huber0

Urheber- und Autorenrecht

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Mai 08, 202525. Januar 2026Aktuelles, Bronzezeit, Eisenzeit, Fundberichte, Kelten, Ramsdorf AusangBy Gerhard Huber0

Antiker Meißel bei Ramsdorf

Ramsdorf, weiter im kgl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay gehörig, 1 Stunde von dem Städtchen Tittmaning  1/2 Stunde von dem Pfarrdorfe Kay entfernt. Hier fand vor 20 Jahren der Taglöhner Joseph Barber, Maurer und Taglöhner in Kay in einem Tuffsteinbruche 16 Fuß tief unter der Erde einen antiken Meißel von Bronze, welcher mit dunkekgrünem, glänzenden Roste bedeckt war. Der Finder, welcher das Metall dieses ihm unbekannten Instrumentes für Gold hielt, hat es auf einer Seite angefeilt.

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