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4. Februar 2026
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Das Schwert von Maierhofen

6. Juni 202525. Januar 2026By Gerhard Huber

Bei Mayerhofen wurde im Jahr 1850 ein Schwert gefunden. Der königliche Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den archäologischen Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht. Das Schwert ist leider verschollen.

Zeitliche und sonstige Interpretationen sind im Rahmen des damaligen Wissenstandes einzuordnen.

Fundbericht.
Außerhalb dem Weiler Maierhofen, nahe bei Ramsdorf, wovon weiter unten abgehandelt wird, wurde im vorigen Jahre ein alter, längst abgestorbener Birnbaum umgehauen, und beim Ausgraben des Stockes unter den Wurzeln ein paar Schuh tief eine kurze dolchartige Waffe von Eisen, ähnlich dem Schwerte, welches bei Ollerting entdeckt wurde, gefunden.
Die Länge des Griffes beträgt 5 Zoll, die der Klinge 1 Schuh. Letztere läuft spitzig zu, und ist einschneidig mit einem 4 Linien breiten Rücken am Griffe.
Auch hier hat der Griff, wie bei dem Schwerte zu Ollerting, an der rechten Seite eine Höhlung mit zwei Löchern zur Befestigung eines Griffes von Holz oder Bein durch Nägel.
Dieses Instrument wiegt, obwohl das Eisen ziemlich verrostet ist, nahe an 1 Pfund.
Es dürfte daher kaum als eine mittelalterliche Waffe betrachtet werden, denn zu einem Dolch oder sonstiger damals üblichen Stoßwaffe ist es offenbar viel zu plumb und breit, zu einem Jagdmesser aber deshalb, weil es einschneidig ist, nicht recht geeignet, und daher bringt sich die Meinung auf, dass es einer viel früheren Zeit angehörte.
Quelle: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. Band 11, 1849/51

Kay um 1960
September 02, 202425. Januar 2026AktuellesBy Gerhard Huber0

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Ein herzliches Willkommen auf der Homepage der Heimatfreunde Kay

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Liebe Heimatfreunde

Hier entsteht eine umfangreiche heimatkundlicher Sammlung geschichtlicher oder heimatkundlicher Ereignisse. Vieles davon ist schon aufgeschrieben oder erforscht worden,  das Allermeiste liegt jedoch noch verborgen in Archiven oder sind in alten Büchern niedergeschrieben worden.  Da für unsere ehemalige Gemeinde kein Heimatbuch vorhanden ist, wird das meiste Wissen mündlich von Generation zu Generation weitergegeben.

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Bildstock-Marterl am Schusterberg
Januar 25, 202625. Januar 2026Kay Ortschaft, Marterl DenkmälerBy Franz Grüger0

Das Marterl am Schusterberg

Der Bildstock am Schusterberg in Kay ist eines der ältesten Kulturdenkmäler von Kay. Es steht unmittelbar an der St.-Ulrich-Str. am oberen Ende des Hohlweges von Kay nach Salling. Der Straßenname erinnert an die Filialkirche St. Ulrich von Salling, die wegen Baufälligkeit im Jahr 1788 abgerissen wurde. Das Marterl ist aus Nagelfluh gehauen und ca. 1,7 m hoch. Auf der Ostseite ist die Jahreszahl 1687 eingemeißelt. Sie war 1982 noch gut lesbar, ist aber aufgrund der starken Witterungseinflüsse kaum mehr erkennbar.

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Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Martin in Kay
Januar 20, 202625. Januar 2026KirchenBy Gerhard Huber0

Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Martin in Kay

Die St. Martin Kirche in Kay ist wahrscheinlich im 15. Jahrhundert entstanden. Man vermutet, dass schon früher eine Kirche im Pfarrdorf bestand, da es schon vor 1300 eine Pfarrei hier gegeben hat. Die Kirchenkanzeln sind erst im 13. Jahrhundert entstanden, als die Predigten in den Kirchen an Bedeutung zunahmen. Die jetzige Kanzel in Kay entstand aber erst im Jahr 1765/66. Ob es vorher schon eine Kanzel gegeben hat, ist nicht überliefert.

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Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801
Januar 17, 202621. Januar 20261751 bis 1810, Aktuelles, Mittelalter Salzburger ZeitBy Franz Grüger, Gerhard Huber0

Franzosen zur Zeit Napoleons in Kay 1800-1801

Auslöser für das Interesse an der Zeit, in der sich französische Truppen in unserer Gegend aufhielten, war eine Legende, dass im Wald bei Enichham drei französische Soldaten aus der Zeit der Napoleonischen Kriege dort begraben sein sollen.
Im Jahr 1800 verblieb Österreich als einziger Gegner Frankreichs auf dem europäischen Festland, gegen den Napoleon nach seiner Ägyptischen Expedition Krieg führte. Napoleon konnte die Österreicher in Oberitalien entscheidend schlagen, währenddessen die französische Rheinarmee in Süddeutschland gegen das letzte operative Heer des Kaisers vorging. Am 01. Dezember 1800 kam es zur Schlacht bei Ampfing. Der kommandierende französische General Moreau agierte geschickt, indem er seine Truppen zunächst nach Haag zurücknahm und die Truppenaufstellung umgruppierte. Dadurch kam man im Österreichischen Hauptquartier zu der Fehleinschätzung, dass der Weg für die kaiserlichen Truppen nach München frei sei. Es kam jedoch anders.

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Dezember 16, 202517. Januar 2026Aktuelles, Bergham Meggenthal, OrtschaftenBy Gerhard Huber0

Meggenthal

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Dezember 15, 202525. Januar 2026Persönlichkeiten, Pfarrer, ThemaBy Gerhard Huber0

Pfarrer in Kay

Die Pfarrer in Kay betrieben neben Ihren kirchlichen Aufgaben noch eine Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wurde erste Ende der 1950iger Jahren als letzte Ökonomiepfarrei aufgegeben und der alte Pfarrhof verkauft. Die Pfarrei Kay bestand gesichert schon vor 1300.

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Dezember 01, 202519. Januar 2026LiteratursammlungBy Gerhard Huber11

Literatursammlung und -quellen zur Heimatkunde

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November 08, 202525. Januar 2026Alterfing Murschall, Fundberichte, Lanzing, MittelalterBy Gerhard Huber0

Der Panzerstecher bei Murschall

Ein Bauer aus Murschall (bei Lanzing) hat um 1830 ein Schwert gefunden. Die Beschreibung wurde von Grenzkontrolleur Christoph Sedelmaier im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht von Sedelmaier (1830)
Murschall, Weiler im königl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay und Filial Lanzing gehörend, eine Stunde von Tittmanning entfernt. Hier fand der Bauer Huber von Murschall vor mehreren Jahren auf seinem Grunde und Boden eine lange, spitze Stoßwaffe aus dem Ende des Mittelalters. Sie ist drei Fuß 11 Zoll lang; davon hat der Griff nur 4 1/2  Zoll , die Klinge aber 3 Schuh 6 1/2 Zoll Länge. Die den Griff von der Klinge trennende Spange ist auf einer Seite um wenigstens 1/2 Zoll länger, als auf der anderen. Der Griff ist mit Messingdraht umwunden und hat statt des Knauf ebenfalls eine Spange, wahrscheinlich um fester in der Hand zu liegen.

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Oktober 20, 202525. Januar 2026Römer, RömerzeitBy Gerhard Huber0

Die Römische Goldmünze von Lindach

Auf dem Weg von Lanzing nach Bergham befindet sich kurz nach dem Rauschwirt auf der linken Seite die Einöde Lindach. Dort wurde 1846 in einem Feld -  der genaue Fundort ist nicht bekannt - eine römische Goldmünze gefunden.

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Gemarkung Kay
Oktober 11, 202511. März 2025Aktuelles, ThemaBy Gerhard Huber6

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Gemeindegründung von Kay
Oktober 08, 202516. Dezember 2025Aktuelles, Bayerisches Königreich, Gemeindegründung, KayBy Gerhard Huber6

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August 08, 202525. Januar 2026Fundberichte, LanzingBy Gerhard Huber0

Menschliches Gerippe bei Lanzing

Im Jahre 1837 fand der Grenz-Oberkontrolleur Christoph Sedelmaier aus Tittmoning bei Lanzing ein menschliches Skelett. Der Fundbericht wurde im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht:
Lanzing, Kirchdorf, eine Poststunde von Titmaning, auf der Vicinalstraße nach Trostberg gelegen. Hier wurde den 8. Juni 1837 auf dem Berge, über welchen sich die Straße nach Trostberg zieht, hart an dieser, in meinem Beiseyn unter einem alten, tierverwurzelten Tannenbaum ein menschliches Gerippe von ziemlicher Größe ausgegraben

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Juli 06, 202525. Januar 2026Aktuelles, Fundberichte, Ollerding Schlaffen, OrtschaftenBy Gerhard Huber0

Ein Schwertfund bei Ollerding

In der Nähe von Ollerding wurde im Jahr 1850 ein Schwert ausgegraben. Der Bayerische Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

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