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Kay um 1960

By Gerhard Huber
Kay um 1960

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April 19, 202619. April 2026

Das Auer-Haus

Die Ortschaft Kay bestand früher im Wesentlichen aus der Kirche St. Martin, den großen Vierseit-Höfen, der Schmiede und etwas abgelegen dem Pfarrdorf. Neben einigen Zuhäusern kamen später dann das Schulhaus, der Wirt (heute Stockhammer) und weitere kleine Anwesen. Südwestlich der Schreinerei Bleibinger wurden dann in den 20iger Jahren verschiedene kleine Häuschen errichtet. Erst nach dem 2. Weltkrieg kamen die nördlich der Ortschaft gelegenen Siedlungen hinzu. Eines der kleinen Häuschen war das Auer-Haus in der St.-Ulrich-Str. 15.

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April 18, 202619. April 2026

Die Schule in Kay von 1900 bis 1978

Die Schule wird jetzt Volkshauptschule genannt. Bereits 1902 musste die Schule in Kay erneut um einen neuen Schulsaal und eine Hilfslehrerwohnung erweitert werden. Die Baukosten summierten sich auf insgesamt 17.000 Mark. Ein 8. Schuljahr in den bayerischen Volksschulen wurde jetzt v.a. in den Großstädten eingeführt. Eine Pflicht hierzu bestand jedoch nicht, man überlies dies den einzelnen Gemeinden. In der Gemeinde Kay galten weiterhin nur 7 Pflichtschuljahre (bis 1938).
Im Jahr 1908 wird erstmalig auch eine weibliche Lehrerin genannt - die Aushilfslehrerin Fräulein Marie Roiger (Schuldienstexspektantin) aus Windorf bei Vilshofen. Sie wird von München nach Kay versetzt.

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April 15, 202619. April 2026

Die Schule in Kay bis 1900

Bereits seit dem Mittelalter gehörte die Bildung der Jugend zu den zentralen Aufgaben kirchlicher Einrichtungen (1). In der Stadt Salzburg bestand seit der Zeit Ruperts eine Klosterschule, später kam eine Domschule hinzu. Mit der Zeit entstanden in den Städten und Klöstern des Landes weitere Schulen, in denen sowohl auf Latein als auch auf Deutsch unterrichtet wurde (2).
Lateinschulen wurden bereits 1525 in der Salzburger Landesordnung gefordert. Für die ländliche Bevölkerung gewann das Schulwesen jedoch erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts an Bedeutung. Einen wichtigen Impuls gaben die Reformen und Beschlüsse der Salzburger Provinzialsynode im Jahr 1569, deren Umsetzung allerdings nur schleppend vorankam.

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