Die St. Martin Kirche in Kay ist wahrscheinlich im 15. Jahrhundert entstanden. Man vermutet, dass schon früher eine Kirche im Pfarrdorf bestand, da es schon vor 1300 eine Pfarrei hier gegeben hat. Die Kirchenkanzeln sind erst im 13. Jahrhundert entstanden, als die Predigten in den Kirchen an Bedeutung zunahmen. Die jetzige Kanzel in Kay entstand aber erst im Jahr 1765/66. Ob es vorher schon eine Kanzel gegeben hat, ist nicht überliefert.
Author: Gerhard Huber (Gerhard Huber)
Meggenthal
Pfarrer in Kay
Die Pfarrer in Kay betrieben neben Ihren kirchlichen Aufgaben noch eine Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wurde erste Ende der 1950iger Jahren als letzte Ökonomiepfarrei aufgegeben und der alte Pfarrhof verkauft. Die Pfarrei Kay bestand gesichert schon vor 1300.
Literatursammlung und -quellen zur Heimatkunde
Der Panzerstecher bei Murschall
Ein Bauer aus Murschall (bei Lanzing) hat um 1830 ein Schwert gefunden. Die Beschreibung wurde von Grenzkontrolleur Christoph Sedelmaier im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Fundbericht von Sedelmaier (1830)
Murschall, Weiler im königl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay und Filial Lanzing gehörend, eine Stunde von Tittmanning entfernt. Hier fand der Bauer Huber von Murschall vor mehreren Jahren auf seinem Grunde und Boden eine lange, spitze Stoßwaffe aus dem Ende des Mittelalters. Sie ist drei Fuß 11 Zoll lang; davon hat der Griff nur 4 1/2 Zoll , die Klinge aber 3 Schuh 6 1/2 Zoll Länge. Die den Griff von der Klinge trennende Spange ist auf einer Seite um wenigstens 1/2 Zoll länger, als auf der anderen. Der Griff ist mit Messingdraht umwunden und hat statt des Knauf ebenfalls eine Spange, wahrscheinlich um fester in der Hand zu liegen.
Die Römische Goldmünze von Lindach
Auf dem Weg von Lanzing nach Bergham befindet sich kurz nach dem Rauschwirt auf der linken Seite die Einöde Lindach. Dort wurde 1846 in einem Feld - der genaue Fundort ist nicht bekannt - eine römische Goldmünze gefunden.
Gemarkung Kay
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Gemeindegründung von Kay
Menschliches Gerippe bei Lanzing
Im Jahre 1837 fand der Grenz-Oberkontrolleur Christoph Sedelmaier aus Tittmoning bei Lanzing ein menschliches Skelett. Der Fundbericht wurde im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.
Fundbericht:
Lanzing, Kirchdorf, eine Poststunde von Titmaning, auf der Vicinalstraße nach Trostberg gelegen. Hier wurde den 8. Juni 1837 auf dem Berge, über welchen sich die Straße nach Trostberg zieht, hart an dieser, in meinem Beiseyn unter einem alten, tierverwurzelten Tannenbaum ein menschliches Gerippe von ziemlicher Größe ausgegraben
Ein Schwertfund bei Ollerding
In der Nähe von Ollerding wurde im Jahr 1850 ein Schwert ausgegraben. Der Bayerische Landgerichtsactuar Georg Wiesend in Tittmoning, beschreibt in seinem Bericht den Fund. Er wurde im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.


