Author: Gerhard Huber (Gerhard Huber)

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Antiker Meißel bei Ramsdorf

Ramsdorf, weiter im kgl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay gehörig, 1 Stunde von dem Städtchen Tittmaning  1/2 Stunde von dem Pfarrdorfe Kay entfernt. Hier fand vor 20 Jahren der Taglöhner Joseph Barber, Maurer und Taglöhner in Kay in einem Tuffsteinbruche 16 Fuß tief unter der Erde einen antiken Meißel von Bronze, welcher mit dunkekgrünem, glänzenden Roste bedeckt war. Der Finder, welcher das Metall dieses ihm unbekannten Instrumentes für Gold hielt, hat es auf einer Seite angefeilt.

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Archäologische Funde in Hausmoning

In Hausmoning wurden um 1831 in einer Kiesgrube ein Schwert und ein Helm gefunden. Der "Gränz-Obercontroleur" Christoph Sedelmaier berichtete darüber. Der Beitrag ist im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht:
Hausmanning (Anm. Hausmoning), Dorf mit 8 Häusern und 58 Seelen, 1 Stunde von Titmaning, zur Pfarrei Kay gehörig und 1/4 Stunde von diesem Pfarrdorfe entfernt. Hier wo ehemals ein Edelgeschlecht hauste, da in Urkunden des 12. Bis 14. Jahrhunderts vorkommt, wurde vor 6 oder 8 Jahren (Anm. 1831-1833) in einer Kiesgrube (Anm. östlich am Häherberg) mehrere menschliche Gebeine und dabei liegende Waffenstücke gefunden.

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Meißel aus Stein, Fund bei Mühlham im Jahr 1845

Fundbericht:
Im Winter 1845 wurde ich benachrichtigt, daß sich in einem Steinbruche des Sägmüllers zu Mühlham, ½ Stunden von Titmanning und in dem bereits erwähnten Thale von Lanzing herab gelegen, eine Waffe aus Stein von hohem alter vorgefunden habe, da sie sehr tief im Bruche herging und die Steingattung unbekannt sei.

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Römischer Gutshof in Ramsdorf

Georg Wiesen hat die Entdeckung der Villa rustica bei Ramsdorf dokumentiert und im oberbayerischen Archiv für vaterländischen Geschichte im Jahre 1851 veröffentlicht.

Zeitliche und sonstige Interpretationen sind im Rahmen des damaligen Wissenstandes einzuordnen.

Erläuterungen:

In Ramsdorf, in der Nähe von Kay, befand sich ein römischer Gutshof. Der genaue Ort ist heute nicht mehr genau lokalisierbar. Er könnte sich dort befunden haben, wo sich früher die Deponie befunden hat, südöstlich vom „Muhrhof“ (Lechner Josef). Genauere Erkenntnisse darüber sind dem Fundbericht von Georg Wiesend zu verdanken, den er im Oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlichte.

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Urheber- und Autorenrechte

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