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Die Römische Goldmünze von Lindach

20. Oktober 202525. Januar 2026By Gerhard Huber

Auf dem Weg von Lanzing nach Bergham befindet sich kurz nach dem Rauschwirt auf der linken Seite die Einöde Lindach. Dort wurde 1846 in einem Feld –  der genaue Fundort ist nicht bekannt – eine römische Goldmünze gefunden.

Fundbericht von Georg Wiesend

(+ 1881, Königlicher Landgerichtsactuar zu Tittmaning, später Landrichter in Burghausen)

Bei Lindach, dessen einstmaliger römische Schanze bereits in der Einleitung Erwähnung geschah, wurde im Jahr 1846 beim Umackern eines Feldes eine römische Münze vom schönsten Golde, und so gut erhalten, als käme sie gerade aus der Münze, gefunden, deren Goldwerth 7 fl. 30 Kr ausmacht.

Sie ist von Theodossus dem Großen (379-395 nach Christus).

  • Avers (red. Vorderseite): D(ominus) N(oster) Theodosius p(ius) f(elix) Aug(ustus).
  • Revers (red. Rückseite):Victoria Augg.(augustorum) COM (Geprägt zu Constantinopel in der 12 Münzstätte)

Am Avers ist das Bildniß des Kaisers Theodosius mit dem Perlendiadem geschmückt; am Revers sind er und sein Mitkaiser Valentinian II. sitzend dargestellt, die Weltkugel haltend und von der zwischen Ihnen schwebenden Siegesgötting bekränzt.

Von demselben Typus sind auch Münzen der Kaiser Gratian du Honorius. Dies ist die zweite Münze gon Gold, welche auf demselben Acker gefunden wurde, die frühere konnte nicht mehr näher beschrieben werden.

Quelle: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. Band 11, Heft 1 + 2

Alte Maßeinheiten

Theodosius I, 379-395 (Foto MA SHOPS) - Wert (2024) ca. 4500 €

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November 08, 202525. Januar 2026

Der Panzerstecher bei Murschall

Ein Bauer aus Murschall (bei Lanzing) hat um 1830 ein Schwert gefunden. Die Beschreibung wurde von Grenzkontrolleur Christoph Sedelmaier im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht von Sedelmaier (1830)
Murschall, Weiler im königl. Landgerichte Tittmanning, zur Pfarrei Kay und Filial Lanzing gehörend, eine Stunde von Tittmanning entfernt. Hier fand der Bauer Huber von Murschall vor mehreren Jahren auf seinem Grunde und Boden eine lange, spitze Stoßwaffe aus dem Ende des Mittelalters. Sie ist drei Fuß 11 Zoll lang; davon hat der Griff nur 4 1/2  Zoll , die Klinge aber 3 Schuh 6 1/2 Zoll Länge. Die den Griff von der Klinge trennende Spange ist auf einer Seite um wenigstens 1/2 Zoll länger, als auf der anderen. Der Griff ist mit Messingdraht umwunden und hat statt des Knauf ebenfalls eine Spange, wahrscheinlich um fester in der Hand zu liegen.

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August 08, 202525. Januar 2026

Menschliches Gerippe bei Lanzing

Im Jahre 1837 fand der Grenz-Oberkontrolleur Christoph Sedelmaier aus Tittmoning bei Lanzing ein menschliches Skelett. Der Fundbericht wurde im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht:
Lanzing, Kirchdorf, eine Poststunde von Titmaning, auf der Vicinalstraße nach Trostberg gelegen. Hier wurde den 8. Juni 1837 auf dem Berge, über welchen sich die Straße nach Trostberg zieht, hart an dieser, in meinem Beiseyn unter einem alten, tierverwurzelten Tannenbaum ein menschliches Gerippe von ziemlicher Größe ausgegraben

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Archäologische Funde in Hausmoning

In Hausmoning wurden um 1831 in einer Kiesgrube ein Schwert und ein Helm gefunden. Der "Gränz-Obercontroleur" Christoph Sedelmaier berichtete darüber. Der Beitrag ist im oberbayerischen Archiv für vaterländische Geschichte veröffentlicht.

Fundbericht:
Hausmanning (Anm. Hausmoning), Dorf mit 8 Häusern und 58 Seelen, 1 Stunde von Titmaning, zur Pfarrei Kay gehörig und 1/4 Stunde von diesem Pfarrdorfe entfernt. Hier wo ehemals ein Edelgeschlecht hauste, da in Urkunden des 12. Bis 14. Jahrhunderts vorkommt, wurde vor 6 oder 8 Jahren (Anm. 1831-1833) in einer Kiesgrube (Anm. östlich am Häherberg) mehrere menschliche Gebeine und dabei liegende Waffenstücke gefunden.

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